Barf bei älteren Hunden – Was muss man beachten?

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In letzter Zeit hat uns immer wieder die Frage erreicht, ob es auch möglich ist ältere Hunde mit biologisch, artgerechtem, rohem Futter (sog. BARF) zu ernähren. Daher stellen wir in diesem Artikel die „Hundesenioren“ in den Mittelpunkt und erklären, was bei BARF im Bezug auf ältere Hunde zu beachten ist.

Kann man auch ältere Hunde mit biologisch, artgerechtem, rohem Futter ernähren?

Natürlich. Und vielen Hunden tut diese Art der Ernährung gerade im Alter sehr gut. Selbstverständlich sollte man berücksichtigen, ob der Hund schon sein Leben lang „gebarft“ wurde oder erst im Alter auf diese Ernährungsform umgestellt werden soll. Eine Umstellung auf BARF ist auch bei älteren Hunden möglich, jedoch sollte beachtet werden, wie die Gesamtsituation des Hundes aussieht. Sollte es sich bei dem Hund um einen älteren, aber noch agilen Hund handeln, ist eine Umstellung möglich und kann dem Senior noch einiges an Lebensenergie zurückgeben. Ist der Senior jedoch schwerkrank oder bleibt ihm vielleicht sogar nur noch wenig Zeit, rate ich von einer Umstellung ab, da die Umstellung den Hund in einer solchen Situation unnötig stressen würde. Zwar könnte sich BARF eventuell positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken, jedoch steht die positive Veränderung zu vielen stressbedingten Nachteilen gegenüber.

Beim Barfen spielt der Zustand des Hundes eine große Rolle

Welche Vorteile hat BARF bei älteren Hunden?

Eine ausgewogene, natürliche Ernährung wirkt sich stets positiv auf das Befinden jedes Hundes aus. Aber gerade bei Senioren sind neben den üblichen Vorteilen noch einige zentrale Punkte zu ergänzen, die gerade darüber hinaus eine Ernährung mit BARF empfehlenswert machen.

  • Weniger Übergewicht

Aufgrund reduzierter Bewegung im Alter leiden oftmals gerade ältere Hunde an Übergewicht. Durch dieses Übergewicht werden in der Folge oftmals Gelenks- und Gefäßerkrankungen ausgelöst bzw. durch das Übergewicht stark gefördert. Mit Hilfe von Barf ist es möglich die Futtermenge und auch die Energiedichte sehr genau an die Bedürfnisse des Hundes anzupassen, um so Übergewicht und die damit einhergehenden negativen Folgen zu verhindern.

Barf beugt das Übergewicht bei älteren Hunden vor

  • Bessere Nahrungsaufnahme/Nährstoffversorgung

Die Verdauung älterer Hunde arbeitet meist nicht mehr so effektiv, wie in den Jahren zuvor. Daher ist es bei Senioren umso wichtiger, den Hund nur mit dem zu ernähren, was er zum einen wirklich braucht und zum anderen auch wirklich verträgt. Durch Barf lässt sich der Futterplan des Hundes ideal auf die Bedürfnisse des Hundes abstimmen. Es lässt sich einfacher auf Unverträglichkeiten reagieren und unserer Erfahrung nach fressen auch ältere „mäkelige“ Hunde natürliches Futter wieder erheblich lieber. Des Weiteren lässt sich durch eine Ernährung mit BARF verhindern, dass der Hund Füllstoffe, wie sie oftmals in Fertigfutter verwendet werden, aufnimmt. Dadurch ist das Futter für den Hund ebenfalls besser verdaulich.

Barf fördert die Verdauung

Was gilt es bei älteren Hunden zu beachten?

Grundsätzlich ist die Ernährung ähnlich aufgebaut wie bei einem erwachsenen Hund. Lediglich bei manchen Krankheiten kann es empfehlenswert sein, die Zusammensetzung des Futters leicht zu verändern. 

Bei älteren Hund kommt es gelegentlich vor, dass Knochen nicht mehr vertragen werden. Der Knochenanteil sollte dann z.B. durch Knochenmehl ersetzt werden. Hochwertige Knochenpulver erkennen Sie an einem Calcium-Phosphor-Verhältnis von ca. drei Anteilen Calcium zu einem Anteil Phosphor.

Ernährung mit biologisch, artgerechtem und rohen Futter hat auch auf ältere Hunde eine positive Auswirkung

Fazit

Abschließend bleibt festzuhalten, dass sich die Ernährung mit biologisch, artgerechtem, rohen Futter auch bei älteren Hunden positiv auf die Gesundheit und die Lebensenergie des Hundes auswirkt. Diesbezüglich ist sie auch für Senioren geeignet und empfehlenswert.

Also: Wann fangen Sie an ihren Hund artgerecht zu ernähren? ☺

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Felix & Kessy Wir, das sind Kessy und Felix und wir haben die große Ehre Artikel zu allen Themen rund um das Thema Barf und Ernährung mit euch zu teilen. Solltet ihr einmal Fragen oder Anregungen haben, teilt sie uns gerne mit.Kessy ist eine fünfjährige Mischlingshündin (Jack-Russel- Terrier/ kleiner Münsterländer) aus dem Tierheim und wird, seit sie bei uns ist, gebarft. Kessy wurde aufgrund schlechter Haltung ins Tierheim gebracht und galt dort als "Problemhund". Sie hatte Probleme mit anderen Hunden, hat zum Teil auch Menschen gebissen und hörte auf niemanden. Aber zwischen uns stimmte sofort die Chemie und selbst die Mitarbeiter des Tierheims waren überrascht, wie viel Nähe und Vertrauen Kessy uns von Beginn an schenkte. So war für uns vom ersten Moment an klar: DIESER Hund muss es werden und nach zahlreichen Besuchen, wurde sie es auch.

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