Knochen und Knorpel

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    Rohe BARF-Knochen und Knorpel

    Wir bieten dir eine Auswahl an Knochen und Knorpel für Deinen Hund an. Warum Du Knochen und Knorpel füttern und warum es beim Barfen nicht fehlen sollte, erfährst Du hier.

    Warum sollten Hunde nicht auf Knochen und Knorpel verzichten?

    Knochen und Knorpel sind für unsere Hunde nicht nur ein Knabberspaß, denn Sie erfüllen eine wichtige Funktion in der Rohfütterung – die Calciumversorgung. Aber welche Knochen darf man füttern? Diese Informationen haben wir euch zusammengefasst und auf den Punkt gebracht.

    Den Calciumbedarf verändert sich nach Alter, Größe und Gewicht des Hundes. So benötigt ein Welpe, der sich im Wachstum befindet, mehr Calcium als ein bereits ausgewachsener Hund. Dies bedeutet, das auch der Knochen & Knorpel Anteil dem Hund individuell angepasst werden muss, um keine Mangelerscheinung zu riskieren.

    Unter diesen Knochen verstehen wir in der Rohfütterung = Rohe fleischige Knochen (RFK)

    Im besten Fall sollten diese aus 50 % Knochen und 50 % Fleisch bestehen. Hintergrund ist hierbei, dass Magen und auch Darm durch das Fleisch geschützt werden und die Produktion der Magensäure angeregt wird.

    Es wird empfohlen, viele verschiedene Knochen von unterschiedlichen Tieren zu füttern, da diese alle einen unterschiedlichen Calciumbedarf haben.

    Die Abwechslung macht´s.

    Knochen sind eine natürliche Behandlung gegen Zahnstein und Zahnverunreinigungen und fördern das natürliche Kauverhalten des Hundes. Durch das zerkauen der Knochen werden so Zahnstein & Co. von den Zähen gerieben. Knorpel hat zwar einen niedrigen Calciumwert, ist aber auch weicher und leichter zu kauen. Auch für die Verdauung ist der Knorpel zum Vergleich zum Knochen, eine leichtere Aufgabe.

    Der Knorpel ist leichter und weicher zu kauen

    Gerade junge Hunde und auch Senioren, nehmen diesen gerne an.

    Welche Knochen sind für den Hund geeignet?

    Zunächst sollte man sich seinen Hund anschauen und beurteilen ob es ein junger oder alter Hund ist, oder vielleicht ein Schlinger. Generell gilt, dass es ratsam ist „weiche Knochen“ zu füttern, um den Hund nicht zu schaden. Sollte es sich um einen „alten Hasen“ in der Knochenfütterung handeln, kann  man durchaus auch mal härtere Knochen füttern.

    Die Fütterung von Knochen

    Dem Knochen-Anfänger raten wir, den Knochen erstmal mit der Hand festzuhalten und dann den Hund daran nagen zu lassen. Gerade Anfänger neigen dazu, den Knochen in einem runter zu schlucken. Das sollte vermieden werden. Die erste Knochenerfahrung von Ihrem Liebling, soll ihm in guter Erinnerung bleiben.

    Knochen fressen will gelernt sein!

    Man sollte seinen Hund niemals alleine lassen, wenn er Knochen frisst. Sollte sich doch mal etwas verkanten, kann der Hundebesitzer direkt eingreifen. Calcium kann vom Körper nicht gespeichert werden, aus diesem Grund macht es Sinn, die wöchentliche Knochenportion auf mehrere Tage aufzuteilen. In der Regel ist die Verdauung von Knochen kein Problem. Da die Magensäure durch die Rohfleischfütterung stark genug ist um den Knochen zu zersetzen. Allerdings haben manche Hunde Probleme mit der Verdauung von  Knochen und neigen bei einer zu großen Portion zu Verstopfung bzw. Knochenkot (weißer Kot). Ratsam ist es immer, eine Portion Fleisch und /oder Innereien mit zu füttern. Darauf ist unbedingt zu achten!

    Welche Knochen eignen sich zur Fütterung?  

    Sollte man unsicher sein, kann man diese Knochen auch zerkleinert/gewolft an den Hund verfüttern. Auch hier hat man eine gute Auswahl an Knochen, die einen guten Calciumwert haben:

    Weiche Knochen (geeignet für Anfänger, Junghunde & Senioren):

    • Hühnerhälse, Putenhälse, Gänsehälse, Entenhälse,
    • Karkasse, Hühnerflügel, Hähnchenkeulen, Kalbsbrustbein, Lammrippen

    Zu den etwas härteren Knochen zählen (Für die erfahrenen Knochenfresser):

    • Querrippe vom Rind, Brustbein vom Rind, Sandknochen und Ochsenschwanz

    Auf keinen Fall sollten tragende Knochen (Beinknochen) gefüttert werden, da diese zu hart für die Zähne sind und Mikrorisse / Zahnabbrüche verursachen können. Einen ausführlichen Artikel zum Thema Beinscheibenknochen findet ihr hier

    Man kann sich daran orientieren, das man keine tragenden Knochen von Tieren füttern sollte, die größer als ein Huhn sind.

    Was ist bei der Fütterung von Knochen und Knorpel zu beachten ?


    Knochen dürfen ausschließlich roh verfüttert werden !
    Knochen dürfen niemals gekocht, gebraten, gegrillt oder in jeglichen anderen Formen erhitzt werden. Rohe Knochen sind für den Hund voll verdaulich, durch das Erhitzen kann es zu Durchfall oder schlimmen Verstopfungen kommen, da sich die Struktur der Knochenmasse zum negativen verändert. Erhitze Knochen verlieren einerseits alle wichtigen Mineralien und Vitamine, zum anderen wird die Knochenstruktur verändert, dh. Knochen können splittern. Knochensplitter können zu enormen Verletzungen im Magen-Darm-Trakt des Hundes führen. Gleiches gilt für die Verfütterung von Fischen. Rohe Grähten sind biegsam und können vom Hund ohne Probleme gefressen werden.

    Positive Aspekte und negative Aspekte der Knochenfütterung :


    Knochen kauen, stärkt die Gebiss- und Nackenmuskulatur und beschäftigt den Hund sinnvoll über einen längeren Zeitraum.
    Je nach Größe des Hundes, gibt es Knochen, die abgenagt und beknabbert werden, andere können auch komplett gefressen werden.
    Grundsätzlich sollten keine tragenden Knochen gefüttert werden, da diese die Zähne des Hundes schädigen können, da sie schlichtweg zu hart sind.

    Welche Knochen eignen sich zur Fütterung ?


    Ideal zur Fütterung sind u.a. folgende Knochen und Knorpel :
    Rinderbrustbeinknochen
    Kalbsbrustbeinknochen
    Hühnerhälse, Hühnerflügel, Putenhälse → keine Angst vor Geflügelknochen !
    Lammbrustbeinknochen
    Lammrippe
    Kaninchenkarkasse,Kaninchenläufe
    ganze Fische oder Lachsköpfe → keine Angst vor Grähten !
    Achtung : Markknochen sollten nicht verfüttert werden ! Der Hund kann sich mit dem Kiefer im Knochen verfangen, dieser muss dann in einer Vollnarkose entfernt werden !

    Wie gewöhne ich den Hund an die Fütterung von Knochen ?


    Grundsätzlich sollte der Hund langsam an die Knochenfütterung herangeführt werden.
    Knochenerfahrene Hunde können auch größere Knochen komplett fressen, jedoch ist hier unbedingt zu beachten, das der Hund Knochen nur unter Aufsicht fressen sollte.
    Es kann immer passieren, das ein Knochen sehr spitz und scharf wird oder der Hund größere Stücke verschluckt !

    Was tun, wenn der Hund Knochen verweigert oder nicht fressen darf ?


    Verweigert der Hund Knochen, kann man diese auch gewolft verfüttern. Bei Unverträglichkeiten oder Erkrankungen ist ein Ersatz mit Nahrungsergänzungsmitteln möglich, hier sollte man sich gut und ausführlich informieren, vor allem in Bezug auf den Kalziumhaushalt.