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    BARF-Innereien – Die Vitamin- und Mineralstofflieferanten für Deinen Hund

    Innereien gehören zu den Vitamin- und Mineralstoffbomben beim Barfen. Wir bieten Dir eine Auswahl an Innereien vom Rind, Lamm, Kaninchen, Huhn und der Pute.

    Hier erfährst Du, warum Innereien beim Barfen wichtig sind.

    13 Ergebnisse

    Verfüttern von Innereien – Warum dürfen diese beim Barfen von Hunden nicht fehlen?

    Innereien gehören zu den Vitamin- und Mineralstoffbomben beim Barfen. Wie Du diese in Deinen Barf-Plan einbringst und was Du bei der Verfütterung von Innerein beachten solltest, erfährst Du hier.

    Woran denken wir bei dem Wort Innereien?

    Folgende 4 Organe gehören zu den gängigsten und bekanntesten Inneren:

    • Herz
    • Leber
    • Niere
    • Milz
    • Lunge

    Der eine hätte sie gern selbst auf dem Teller, und der andere kann sie nicht mal riechen. Innereien sollten für das klassische Barfen zu je einem Drittel aufgeteilt werden:

    • 1/3 Herz
    • 1/3 Leber
    • 1/3 Niere / Milz / Lunge (zu gleichen Teilen)

    Wenn man sich nicht traut den Bedarf des Hundes selbst auszurechnen und zu unsicher ist, kann man durchaus mit verschieden Barf- Rechnern im Internet oder von einer Ernährung- Beraterin sich die Menge der Inneren- Portion ausrechnen lassen. Mit einem guten und sicheren Gefühl, füttert es sich immer besser. Es gibt zwar einige, fertige Innereinmixe auf dem -Markt, allerdings ist es ratsam,  die Inneren selber zu verarbeiten, um so den idealen Wert jeder einzelnen Komponente zu erreichen.

    Hingegen allen Gerüchten, die bezüglich der Fütterung von Innereien immer wieder aufkommen: Die Fütterung von Leber, Niere, Mil ist vollkommen unbedenklich. Diese Organe haben zwar den Zweck Giftstoffe aus dem Blut und somit aus dem Organismus des Hundes zu filtern, jedoch bleiben keine Rückstände dieser Giftstoffe in dem Organ an sich. Also auch hier keine Angst! Der eisenhaltige Geruch von Leber, Niere und Milz kann durchaus gewöhnungsbedürftig sein, ist aber vollkommen unbedenklich.  Von der Farbe sind Innereien dunkelrot bis bräunlich. Die Konsistenz ist weich, sehr glatt aber zugleich fest.                                                                                                                                                         

    Schauen wir uns diese vier Vitamin-Lieferanten mal genauer an:

    Die Innereien werden roh verfüttert. Wenn ein Hund Innereien verweigert, weil er es einfach noch nicht kennt, hat man auch die Möglichkeit diese mit heißem Wasser zu überbrühen. Mit der Zeit wird dieser Prozess dann immer weiter verringert, bis man wieder bei dem Zustand „roh“ angekommen ist.

    Auch hier gibt es Gerüchte von Parasiten in den Innreinen, doch bleib beruhigt – die Magensäure Ihres Hundes ist so stark, das diese sogar Knochen zersetzt. Aus diesem Grund sollten Parasiten kein Problem darstellen. Es ist uns auch kein einziger belegter Fall bekannt, in dem ein Parasit in einer der Komponenten gefunden wurde oder ein Hund dadurch erkrankt ist.

    Innereien sind absolute Vitamin- und Nährstoffbomben

    Generell sind Innereien, wie erwähnt, absolute Vitamin- und Nährstoffbomben, die in der Rohfütterung nicht fehlen dürfen!

    Jede einzelne Komponente hat ihren eigenen Vorteil, der unverzichtbar ist. Aus diesem Grund sollte man sich unbedingt an die Aufteilung der Inneren zu je 1/3 halten und nicht nur eine Komponente füttern.

    Innereien stellen die Hauptlieferanten für folgende Nährstoffe dar (nur ein kleine Ausschnitt von dem was Innereien können):

    Eisen: Hilft rote Blutkörperchen zu bilden, stärkt das Immunsystem,  

    Kupfer: Benötigt der Körper um das Eisen aufzunehmen und zu transportieren, unterstützt die Bildung von Nerven, Knorpel und Bindegewebe

    Biotin: Unterstützt den Fett- und Eiweißstoffwechsel, trägt zur Hautgesundheit bei

    Vitamin A: Unterstützt den Sehvorgang, Infekt Abwehr der Schleimhäute, Produktion von Antikörpern den weißen Blutkörperchen, Unterstützt die Plazenta- und Spermienentwicklung

    Vitamin B1: Fördert und unterstützt die Entwicklung und Erhaltung des Nervensystems, Muskeln und des Herzens

    Vitamin B2:Wichtig für ein gesundes Wachstum und Fortpflanzung, sorgt für eine gesunde Haut, gesundes Fell, Krallen und  das Sehvermögen

    Vitamin B6: Unterstützt die Produktion von Antikörpern, wichtig für die Aufnahme von Vitamin B12

    Vitamin B12: sorgt für ein gesundes Nervensystem, regeneriert rote Blutkörperchen, mildert Reizbarkeit und steigert die Energie

    Von welchen Tierarten sollte man die Innerein bevorzugen?

    Jedes Tier hat Innereien – also können wir auch die Innereien von jedem Tier verfüttern. Natürlich sollte man auf die generelle Verträglichkeit einer bestimmten Tierart achten. Ist Ihr Hund z.B. gegen Rindermuskelfleisch allergisch, sollte man auch keine Rinderinnereien füttern.

    Von folgenden Tierarten bekommt man problemlos Innereien:

    • Rind
    • Pferd
    • Puten
    • Hühner
    • Gänse
    • Kaninchen
    • Wild

    Es können alle Inneren von einem Tier nehmen, aber auch die Tierart austauschen. Es stellt z.B. kein Problem dar, Hühnerherzen und Kaninchenniere, Gänseleber und Rindermilz zu füttern. Vorausgesetzt, es liegt keine Allergie oder Unverträglichkeit gegen eine bestimmte Tierart vor.

     

    Wichtig zu erwähnen ist noch, das Verhältnis der Fütterung. Bitte nicht an einem Tag die komplette Ration für eine Woche an Innereien verfüttern! Das kann schnell zu Durchfall führen. Dazu kommt, dass einige dieser o.g. Vitamine nicht vom Körper gespeichert werden können. Das bedeutet, der Hund hätte dann an diesem Tag eine Vitaminüberversorgung und an den anderen Tagen eine Unterversorgung. Besser ist es, die Portionen täglich zu verfüttern oder auf mindestens 3- Mal in der Woche aufzuteilen.

    Was kann ich machen, wenn der Hund Innereien im Napf ablehnt ?

    Es gibt Hunde, die fressen Innereien auch am Stück ausgesprochen gern, andere verschmähen die gesamt Futterration. Frisst der Hund Innereien nur ungern, versuchen sie gewolfte Innereien in die Fleisch und Gemüseportion unterzumischen. Andernfalls könne die Innereien kurz im heißem Wasser gebrüht oder in der Pfanne gedünstet werden, um dem Hund diese etwas schmackhafter zu machen.


    Positive und Negative Aspekte der Innereienfütterung:

    Innereien sind z.T. Entgiftungsorgane und sollten daher angepasst und in Maßen verfüttert werden.
    Bei übermäßiger Fütterung von Innereien, können diese eine stark abführende Wirkung haben. Bekommt der Hund viele Knochen oder neigt zu Knochenkot, kann die Fütterung von Innereien dem entgegenwirken.

    Fazit : 

    Innereien sollten in keiner BARF Fütterung fehlen, da sie für den Hund eine lebenswichtig Quelle für Vitamine und Mineralien darstellen.