Öle und Fette beim Barfen für Hunde – Was darf gefüttert werden?

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Die Fütterung von hochwertigen Ölen ist seit langer Zeit im BARF-Bereich etabliert. Dies liegt daran, dass in der heutigen Massentierhaltung das Fleisch unserer Nutztiere bei weitem nicht mehr so viele ungesättigte Fettsäuren enthält, wie früher. Diese Fettsäuren sind für den Hund aber essentiell und daher eine Fütterung von hochwertigen Ölen unbedingt notwendig. Hierbei sind einige Dinge zu beachten, damit ihr Hund auch den vollen Nutzen aus der Fütterung der Öle ziehen kann.

Gute Öle für den Hund : 

Lachsöl, Kokosöl, Hanföl, Nachtkerzenöl, Schwarzkümmelöl

WICHTIG:. Andere für den Menschen produzierte Öle z.B. Raps-, Erdnuss-. Walnuss- , Oliven- oder Sonnenblumenöl haben u.a. keinen ausreichenden Anteil an Omega 3- Fettsäuren im Verhältnis zu Omega 6-Fettsäuren  und sollten nicht verfüttert werden.

Bei der Auswahl eines guten Öles gilt die alte Faustformel, dass biologisch erzeugte Öle besser sind als solche aus konventioneller Herstellung. Des Weiteren gilt es beachten, dass der Hund als Fleischfresser das Fett von Tieren viel besser verwerten und umwandeln kann als die meisten Pflanzenöle. Daher sollte die Basis der „Ölversorgung“ durch tierische Öle erfolgen und die pflanzlichen Öle gelegentlich in den Plan mit aufgenommen werden. So könnte für die regelmäßige Fütterung ein hochwertiges Fisch-Öl, z.B. Lachsöl verwendet werden. Hinzukommt am besten 3 mal die Woche ein hochwertiges Kokosöl. Ergänzend dazu empfehlen wir 2 mal die Woche ein hochwertiges Pflanzenöl zu füttern, hierzu eignen sich am besten Hanföl oder Nachtkerzenöl, da diese Öle einen hohen Anteil an Gamma-Linolsäure enthalten. Die Pflanzenöle sollten unbedingt kaltgepresst und nicht raffiniert sein.

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Hinzu kommt ein hochwertiges Kokosöl (Dieses sollte man 3 mal die Woche geben)Ergänzend dazu empfehlen wir 2 mal die Woche ein hochwertiges Pflanzenöl zu füttern, hierzu eignen sich am besten Hanföl oder Nachtkerzenöl

Zum Schluss ist unbedingt zu beachten, dass bei der Aufnahme von mehrfach, ungesättigten Fettsäuren ein Anstieg des Vitamin-E-Bedarfs beim Hund zu verzeichnen ist, da mehrfach ungesättigte Fettsäuren ohne ausreichend Vitamin E im Körper des Hundes oxidieren (sogenannte Lipidperoxidation.  Achten sie daher beim Kauf des Öls darauf, dass es entweder bereits mit Vitamin E angereichert ist oder geben sie  ca. 2 g Vitamin E pro 250 ml Öl zu.

Dosierung:

Grob kann man sagen, dass eine Dosierung von 0,35g pro KG Körpergewicht des Hundes ausreichend ist.

Lagerung:

Öl sollte stets kühl und lichtgeschützt gelagert werden. Besonders zu beachten ist, dass das Öl in einer dunklen Flasche gelagert wird, die möglichst wenig Sonnenlicht hindurch lässt, da das Öl sonst schnell ranzig werden kann und das zugesetzte Vitamin E verbraucht wird. Besonders hochwertige Öle, erkennt man zumeist an einer dunklen Glasflasche.  Das Öl sollte nach ca. 3 Monaten spätestens verbraucht sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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About Author

Felix & Kessy Wir, das sind Kessy und Felix und wir haben die große Ehre Artikel zu allen Themen rund um das Thema Barf und Ernährung mit euch zu teilen. Solltet ihr einmal Fragen oder Anregungen haben, teilt sie uns gerne mit.Kessy ist eine fünfjährige Mischlingshündin (Jack-Russel- Terrier/ kleiner Münsterländer) aus dem Tierheim und wird, seit sie bei uns ist, gebarft. Kessy wurde aufgrund schlechter Haltung ins Tierheim gebracht und galt dort als "Problemhund". Sie hatte Probleme mit anderen Hunden, hat zum Teil auch Menschen gebissen und hörte auf niemanden. Aber zwischen uns stimmte sofort die Chemie und selbst die Mitarbeiter des Tierheims waren überrascht, wie viel Nähe und Vertrauen Kessy uns von Beginn an schenkte. So war für uns vom ersten Moment an klar: DIESER Hund muss es werden und nach zahlreichen Besuchen, wurde sie es auch.

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