☀️ Hitzschlag beim Hund 🐕

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Sommer, Sonne und Temperaturen um die 35 Grad. Da steht die Abkühlung im Wasser bei Zwei-, wie Vierbeinern hoch im Kurs. Also Badesachen eingepackt und ab zum nächsten Baggersee oder Fluss. Leider unterschätzen Hundehalter häufig, dass auch Tiere einen Sonnenstich oder Hitzschlag bekommen können. Übrigens auch im aufgeheizten Auto. Das kann für den Hund lebensbedrohlich werden. Doch wie verhält man sich in so einem Fall richtig?

Wie schwitzt der Hund?

Um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, ist es wichtig zu wissen, wie Hunde überhaupt schwitzen. Sie können nämlich nicht, wie der Mensch, Schweiß über ihre Hautporen absondern, um sich so Kühlung zu verschaffen. Hunde können nur warme Atemluft über die Schnauze abgeben. Der Speichel auf der Zunge sorgt dabei für ein wenig Abkühlung. Zusätzlich nehmen sie kühlere Luft durch die Nase auf. Bei hohen Temperaturen und großer Anstrengung hecheln Hunde daher entsprechend stark, um ihren Wärmehaushalt zu regulieren.

Wie erkenne ich einen Hitzschlag beim Hund?

Extremes Hecheln schon ein erstes Zeichen für einen Hitzschlag sein. Hier muss allerdings auch die Rassedisposition mit berücksichtigt werden. Kurznasige Hunde, wie Möpse oder Bulldoggen zum Beispiel, hecheln schon sehr schnell, selbst wenn es gar nicht so heiß ist. Für sie bedeuten hohe Temperaturen noch extremere Belastungen für den Organismus als für Artgenossen mit langen Schnauzen, die dadurch eine größere Fläche zur Kühlung nutzen können. Deshalb sollte man seinen Vierbeiner immer gut beobachten. Verhält er sich anders als sonst? Wird sein Gang unsicher, legt er sich ab und atmet flach, bekommt er einen glasigen oder trüben Blick?

Hitzschlag beim Hund – Symptome

Ein Hitzschlag tritt dann auf, wenn die Umgebungstemperatur die Körpertemperatur übersteigt. Alarmiert müssen Hundehalter sein, wenn die Zunge ihres Vierbeiners anschwillt und sich blau bis violett verfärbt. Torkelt er zudem noch, ist schnelles und umsichtiges Handeln lebensrettend. Weitere Symptome können eine flache Atmung, Apathie und Übelkeit sein.

Ist ein Hitzschlag beim Hund ein Notfall?

Diese Frage ist deshalb eindeutig mit einem Ja zu beantworten. Im Fall von Hitzschlag und Sonnenstich ist immer so schnell wie möglich ein Tierarzt aufzusuchen. Wichtig ist, dass vorher bereits erste Hilfemaßnahmen eingeleitet werden. Natürlich ist man in so einer Situation aufgeregt und hat Angst um sein Tier. Umso mehr sind Ruhe bewahren und richtiges Handeln gefragt, weil sich die Stimmung vom Menschen auf den Hund überträgt.
Erste Hilfsmaßnahme ist, den Hund so schnell wie möglich in den Schatten, noch besser an einen kühlen Ort zu bringen. Dort muss er dann langsam abgekühlt werden. Ideal sind feuchte Tücher, die möglichst oft gewechselt werden, denn die Hitze staut sich unter den Tüchern extrem schnell an und man erreicht nur das Gegenteil.  Zur Not einfach ein T-Shirt nass machen. Auf keinen Fall eiskaltes Wasser nehmen! Gekühlt werden die Hunde von hinten nach vorne. Also zunächst die Hinterbeine, dann über den Unterbauch und den Lendenbereich bis hinauf zum Nacken. Zusätzlich kann man dem Hund handwarmes Wasser zum trinken anbieten, aber nicht einflössen! Danach so schnell wie möglich den nächsten Tierarzt aufsuchen.

Hitzschlag beim Hund – Verlauf

Ein Hitzschlag beim Hund kann schnell passieren, da ist das vierte mal Bällchen schmeißen für den ein oder anderen vielleicht schon zu viel. Das heißt auch die Symptome zeigen sich entsprechend schnell. Die Haut fühlt sich heiß und trocken an. Die betroffenen Tiere sind unruhig, haben im Verlauf eine flache und unregelmäßige Atmung, können sich erbrechen, lösen sich mit Durchfall und wirken apathisch. Hat sich der Hund erbrochen, unbedingt darauf achten, dass die Atemwege frei bleiben.

Sonnenstich beim Hund – was tun?

Ein Sonnenstich ist bei Hunden in unseren Breitengraden eher selten, weil Kopf und Nacken durch Fell und je nach Rasse auch Fett, in der Regel gut geschützt sind., dennoch kann es aber trotzdem vorkommen. Betroffen sind vor allem Hunde, die sich zu lange in der Sonne aufhalten, weil sie beispielsweise angebunden sind oder keine Möglichkeit haben, sich in den Schatten zurückzuziehen. Bei ihnen kommt es zu einem partiellen Wärmestau im Gehirn, wenn die Sonnenstrahlen zu lange auf Kopf und Nacken treffen. Verursacher sind hier tatsächlich die Sonnenstrahlen und nicht per se die hohe Temperatur. Das heißt ein Sonnenstich kann auch auftreten, wenn es gar nicht so heiß ist, der Hund aber zu lange der Sonne ausgesetzt war.
Die Symptome sind vergleichbar einem Hitzschlag, können allerdings auch erst später auftreten, wenn sich der Hund schon länger im Schatten aufgehalten hat. Beispielsweise hohes Fieber und Krämpfe, die bis zur Bewusstlosigkeit führen.

Hitzschlag beim Hund – Dauer

Ein Hitzschlag tritt recht schnell auf, wenn Hunde bei zu großer Hitze draußen unterwegs sind, sei es beim Gassigang, Spiel oder auch, weil sie zu lange in der Sonne liegen und im Auto sitzen. Die Symptome zeigen sich entsprechend zeitnah. Während sie beim Sonnenstich, der auch bei weniger hohen Temperaturen durch zu lange Sonneneinstrahlung verursacht werden kann, durchaus erst Stunden später auftreten können.
Wie lange die jeweiligen Symptome anhalten und sich der Hund schlecht fühlt, hängt davon ab, wie schnell der Mensch die Situation einschätzt und entsprechend handelt.

Hitzschlag beim Hund – Spätfolgen

Kommt ein Hund mit Hitzschlag nach den ersten Hilfemaßnahmen schnell zum Tierarzt, können Spätfolgen, beispielsweise für Herz-Kreislauf oder organische Schäden, vermieden werden. Das ist auch abhängig vom Alter, dem allgemeinen Gesundheitszustand und rassebedingten Voraussetzungen des Hundes.

Kann ein Hitzschlag beim Hund zum Tod führen?

Leider können sowohl Hitzschlag, als auch ein Sonnenstich zum Tod führen. Das es nicht soweit kommen muss, dafür können Hundehalter einiges tun.

Hitzschlag beim Hund – Vorbeugen

Beispielsweise Spaziergänge in die frühen Morgen- und Abendstunden verlegen. Das gilt besonders für Welpen und Senioren. Für Diensthunde gibt es übrigens bei hohen Temperaturen eine klare Vorschrift, die eine gute Faustregel für alle sein kann: Ab 30°C sind körperliche Belastungen auf weniger als 15 Minuten zu reduzieren. Es empfiehlt sich auch, immer Wasser für den Hund mitzunehmen, wenn man etwas länger unterwegs sein muss. Pralle Sonne am besten meiden und wenn es die Möglichkeit dazu gibt, vor dem Walk die Beine mit nicht zu kaltem Wasser kühlen, dabei die Hinterbeine zuerst nass machen. Und wenn es der Sprung in den See oder Fluss sein soll, es genau dabei dann belassen und nicht noch mehrfach Stöckchen

 

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Claudia
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