BARF – Fell füttern bei Hunden – Warum ist das so wichtig?

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

Kürzlich fragte uns eine Leserin, ob sie Fell verfüttern müsse. Aus diesem Grund widmen wir uns in diesem kurzen Artikel dieser Frage zu und untersuchen, ob wirklich eine Notwendigkeit besteht und welche Vorteile sich gegebenenfalls aus der Fütterung von Fell ergeben.

Um es vorweg zu nehmen: Absolut unerlässlich ist eine regelmäßige Gabe von Fell nicht. Es ist aber durchaus zu empfehlen und in der Regel förderlich für den Hund.

1. Beutetier-Prinzip zu 100% erfüllt

Als ersten Punkt, sollten wir uns wieder vergegenwärtigen, dass das Beutetier-Prinzip der beherrschende Grundsatz in der biologisch, artgerechten, rohen Fütterung ist. Und die meisten Beutetiere, wie z.B. Lamm, Pferd, Rind, Wild, etc. haben nun mal Fell.

Quelle: http://bit.ly/2mzWQ6u

Zurück zum Beutetier-Prinzip

Wenn wir also Fell füttern, kommen wir dem ursprünglichen Beutetier nochmal ein Stück näher.  Das ist auch gut so, weil man überspitzt sagen kann, dass je näher man das ursprüngliche Beutetier nachahmt, je besser versorgt ist der Hund.

2. Fell 

Fell ist sehr ballaststoffreich. Das gefütterte Fell legt sich wie ein Netz um den noch vorhandenen Darminhalt und sorgt dafür, dass alles einmal hinaus befördert wird – eine biologische Grundreinigung. Ein wichtiger Pluspunkt bei der Fütterung von Fell.

Fell dient so gesehen als „quasi“ bioligische Grundreinigung

3. Zurück zur Natur!

Neben den vielen nützlichen Argumenten darf man aber auch nicht vergessen, dass viele Hunde einfach gerne Fell fressen. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass Fell besondere, tierische Geschmacksstoffe enthält. Beim Menschen ist das vergleichbar mit der krossen Haut auf Hähnchen oder Ente.

Fazit

Abschließend kann man also sagen, dass es zwar nicht unbedingt notwendig ist, Fell zu füttern, es aber viele positive Aspekte hat, die es absolut empfehlenswert machen, ab und an Fell zu füttern. Unsere Kessy bekommt jede Woche ein bis zwei Kauartikel mit Fell und ist dann stundenlang nicht zu sehen, da alles fein säuberlich „gekaut“ wird und manchmal auch nochmal versteckt, um dann später weiter zu kauen.

Eure Felix & Kessy

No votes yet.
Please wait...

Comments

comments

Share.

About Author

Felix & Kessy Wir, das sind Kessy und Felix und wir haben die große Ehre Artikel zu allen Themen rund um das Thema Barf und Ernährung mit euch zu teilen. Solltet ihr einmal Fragen oder Anregungen haben, teilt sie uns gerne mit.Kessy ist eine fünfjährige Mischlingshündin (Jack-Russel- Terrier/ kleiner Münsterländer) aus dem Tierheim und wird, seit sie bei uns ist, gebarft. Kessy wurde aufgrund schlechter Haltung ins Tierheim gebracht und galt dort als "Problemhund". Sie hatte Probleme mit anderen Hunden, hat zum Teil auch Menschen gebissen und hörte auf niemanden. Aber zwischen uns stimmte sofort die Chemie und selbst die Mitarbeiter des Tierheims waren überrascht, wie viel Nähe und Vertrauen Kessy uns von Beginn an schenkte. So war für uns vom ersten Moment an klar: DIESER Hund muss es werden und nach zahlreichen Besuchen, wurde sie es auch.

>