Ein Mops auf Diät – Die Sache mit dem Übergewicht

Google+ Pinterest LinkedIn Tumblr +

„Ihr Mops ist aber dünn, wie machen Sie das?“, „Was ist das denn für ein Mops?“, „Mein Mops ist viel dicker“, „Also ich könnte meinen Mops nicht so schlank halten“… solche Sprüche hören Schmiddi und ich Tag ein, Tag aus.

Aber was genau ist unser „Geheimrezept“? Ja, WAS genau mache ich denn um ihn SO schlank zu halten? Es ist absolut kein Hexenwerk und auch kein Geheimnis. Die einzigen zwei Dinge die es braucht sind Disziplin und ein längerer Atem als der des Hundes.

Was Wikipedia dazu sagen würde…

Laut Wikipedia hat der Mops – ein äußerst geselliger und verfressener Zeitgenosse – im ausgewachsenen Alter ein Optimal Gewicht von 6,3 – 8,1 kg. Für die meisten klingt das wie blanke Utopie. Pauschalisieren lässt sich die Sache mit dem Gewicht natürlich nie, denn, auch wie bei uns Menschen, gibt es kleine, kompakte aber auch große und stämmige Kandidaten. Und der ein oder andere mag vielleicht auch „schwere Knochen“ haben 😉 Schmiddi ist ein etwas größerer Mops von der eher hochbeinigen Variante. Manchmal sage ich scherzhaft es ist ein Dackel mit drin, weil er im Vergleich zu den meisten anderen Möpsen, ein gutes Stück länger ist. Und dennoch hat er gerade mal ein Gewicht von 8,5 kg.

Auch wenn ich etwas größer bin, wiege ich nur 8,5 kg! 🙂

Wie mache ich das also?

Jeder, der einen Mops hat – und ich bin sicher, das trifft genauso auf viele andere Hunderassen zu – weiß, Fressen wollen sie eigentlich immer. Das ist bei Schmiddi nicht anders. Er frisst, bis der Napf leer ist. Ok, eigentlich schlingt er. Kaugeräusche kann ich nur selten vernehmen. Und wenn es mal zwischen drin was geben sollte, würde er nie auf die Idee kommen „nein“ zu sagen.
Aber nunja, ein Mops muss nicht dick sein. Oder besser ausgedrückt: er SOLLTE nicht dick sein. Wie beim Menschen auch werden übergewichtige Hunde träge und haben weniger Energie. Es kostet sie mehr Kraft, sich „durch die Gegen zu schleppen“ und auch für die oftmals beeinträchtigte Atmung ist das ganz und gar nicht zuträglich. Also wieso dem Hund sowas antun?

Ein Mops sollte nicht dick sein!

 

Mir ist es natürlich sehr wichtig, dass es meinem Hund gut geht und dass er Spaß am Leben hat. Deshalb möchte ich, dass er möglichst viel Energie und dennoch Freude am Fressen hat. Ich achte aber sehr strikt darauf, welches Futter er bekommt und wie viel davon. Eine ausgiebige Recherche was die Inhaltsstoffe des Hundefutters angeht ist dabei unerlässlich. Schmiddi hat keine Allergien (zum Glück). Aber ich achte strikt darauf, dass er kein Getreide bekommt. Leider beinhalten viele der günstigeren Hundefutter und auch Leckerlies Getreide, weil dies im Vergleich zu hochwertigem Fleisch sehr billig ist. Mir ist es jedoch wichtig, dass ein Futter als Hauptbestandteil Fleisch enthält (und nicht nur Haut etc. sondern wirklich hochwertiges Bestandteile), viele Kräuter, Gemüse und wenn eine Kohlehydrat-Zutat dann nur Kartoffeln oder Süßkartoffeln. Und natürlich keinen Zucker! Diese Recherche-Arbeit sollte man sich sowohl beim Futter, als auch bei allen Leckerlies machen.

Der Mensch möchte doch schließlich auch wissen, was in seinem Essen drin ist.

Mit einem gründlichen Gedanken über das richtige Futter ist der erste Schritt schon getan. Im zweiten Schritt geht es nur noch um die Menge. Klar: mein Hund würde auch nonstop fressen. Ohne Limit, immer rein damit. Ich sage aber immer scherzhaft: „Mein Hund ist auf Diät geboren“. Seit er mit 10 Wochen zu uns kam, wiege ich sein Futter ab. Je nach Alter, Aktivitätsgrad, Jahreszeit usw. passe ich die Tagesration an. Der Richtwert, den glaube ich viele kennen, lautet: man sollte, wenn man von oben auf den Hund hinabschaut, deutlich eine Taille sehen. Die Rippen sollten beim streicheln zu fühlen, aber ansonsten nicht sichtbar sein. Daran kann man sich gut orientieren.

Der bettelnde Blick…

Außerhalb der Reihe bekommt Schmiddi nicht sonderlich viel. Als Belohnung draußen nehme ich hauptsächlich sein normales Futter, da ich trocken füttere. Aber auch wenn man Barft, kann man in der Regel immer eine kleine Tupperdose mitnehmen wo man die Belohnungen verstauen kann. Kaustangen oder größere Leckerlis bekommt er nur, wenn wir ihn alleine lassen. Dann ist er happy und eine Weile beschäftigt. Somit verknüpft er das „allein gelassen werden“ gleich mit etwas Positivem. An solchen Tagen passe ich dann die Futter-Ration etwas an. Aber natürlich gibt es auch bei uns Tage, an denen Schmiddi unersättlich scheint. Entweder aus Langeweile oder weil er wirklich mehr Hunger hat als sonst. Gerne gebe ich ihm dann zwischendrin einfach Gemüse. Er nimmt sehr gerne Salatgurke oder Möhrchen. So hat er etwas zu knabbern und ist glücklich. Auch Hirschgeweihe kann ich gut empfehlen, da Hunde beim Kauen Glücksgefühle ausstoßen. So ein Hirschgeweih hält ewig lang und der Hund nimmt kein Gramm zu beim Knabbern 🙂

„Mein Hund ist auf Diät geboren“

Alles andere kommt mir nicht „in den Hund“. Ich füttere weder Obst – weil dies häufig noch mehr Hunger verursacht aufgrund des Insulinanstiegs und -abfalls und oftmals die Fruchtsäure nicht gut für den Hundemagen ist – noch füttere ich Käse, Joghurt, Wurst etc. All das hat für mich mit einer optimalen Ernährung für den Hund nichts zu tun. Industriell verarbeitete Lebensmittel enthalten viel Zucker und sind sowohl für uns Menschen, als auch für den Hund nicht gut. Mir ist es vor allem ein Rätsel, wie man auf den Gedanken kommt, seinem Hund Süßigkeiten, Eis oder sogar Schokolade zu füttern!

Schlussendlich mögen einige von Euch jetzt sagen „Ok, ich weiß mein Hund könnte eine Diät vertragen, aber ich kann seinem bettelnden Blick einfach nicht widerstehen“. Ich habe das „Glück“, Schmiddi nie das Betteln „beigebracht“ zu haben. Er hat nie etwas vom Tisch bekommen und auch wenn ich etwas auf der Couch esse, traut er sich da nicht dran. Ich kann den Teller ohne Probleme in seiner Reichweite stehen lassen und den Raum verlassen. Die gute Nachricht ist aber: man kann seinem Hund das Betteln auch wieder abgewöhnen. Wenn er euch versucht zu „hypnotisieren“, schickt ihn einfach ins Körbchen. Dort bleibt er, bis ihr mit dem Essen fertig seid. Dann bekommt er dafür in seinem Körbchen ein Leckerli und wird dann aufgelöst (aus dem Kommando befreit). So lernt jeder Hund ganz schnell neue Verhaltensweisen. Er merkt, dass es sich eher lohnt im Körbchen zu warten, als am Tisch zu betteln.

Wenn euer Hund in einer Diät viel Hunger haben sollte, füttert einfach mehr Gemüse zu. Eine Diät muss für den Hund nicht unerträglich sein und für Euch auch nicht 🙂 Evtl. konnten Schmiddi's Diät-Tricks dem ein oder anderem etwas helfen.

Denkt immer daran: Euer Hund hat wesentlich mehr Spaß am Leben wenn er keine zusätzlichen Pfunde mit sich rumschleppen muss. Also, macht ihn fit für die nächste Sommer-Saison 🙂

Eure Nicole & Schmiddi

Rating: 5. From 6 votes.
Please wait...

 

Barf Alarm Barf Alarm Barf Alarm
Grünlippmuschelkapseln Grünlippmuschelpulver Kokosöl Spirulina Pulver Hanföl
Anwendungsbiete: Fütterung Fütterung Fütterung Fütterung Fütterung
Besonderheiten: Besteht aus 100% Perna Canaliculus und hoher Gehalt an Glucosaminoglycanen Besteht aus 100% Perna Canaliculus und hoher Gehalt an Glucosaminoglycanen 100% BIO und Nativ. Enthält hochwertige und essenzielle Fettsäuren Zahlreiche Vitamine, Aminosäuren und Mineralstoffe Hoher Anteil von essentiellen Fettsäuren, Alpha und Gamma Linolsäure & natürlichem Vitamin E
Fürs Barfen geeignet:
Geschmack: neutral neutral Kokos neutral neutral
Art: Kapseln Pulver Festes Öl Pulver Öl
Herstellungsverfahren: Schonende Trocknung Schonende Trocknung Schonend kaltgepresst Schonende Trocknung Schonend kaltgepresst
Frei von Zusätzen:
100% Zufriedenheitsgarantie:
Größen: 300 Kaspeln 250g, 500g 500ml, 1000ml 500g 1000ml

 

Comments

comments

Share.

About Author

Nicole & Mops Schmidt “Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos”. Ich kann mir ein Leben ohne meinen Schmiddi in der Tat nicht mehr vorstellen. Für mich ist er etwas ganz Besonderes. Er ist smart, verspielt, verschmust aber irgendwie ständig auf Vollgas. Mein kleiner Kumpel, immer an meiner Seite und immer für mich da.

>